Forschung Schirawski Lab

  Männliche Maispflanze. Eine gesunde im Vergleich zu einer kranken Pflanze. Urheberrecht: iAMB

Spezifische Infektion von Maisbeulenbrand

Maisbeulenbrand ist ein phytopathogener Basidomyceten, die Mitglieder der Gras-Familie infizieren, so auch Getreidepflanzen. Ustilago maydis und Sporisorium reilianum sind zwei verwandte Arten von Maisbeulenbrand, die den selben Wirt -Mais, Zea mays- infizieren, aber verschiedene Symptome hervorrufen. Während. U. maydis die Bildung von Sporen-gefüllten Tumoren nahe der Infektionsstelle induziert, führt S. reilianum zu einer symptomfreien systemischen Infektion der Pflanze und bildet Sporen nur im Blütenstand. Zusätzlich zur Sporenbildung, führt eine Infektion mit S. reilianum oft zur Bildung von Blätter ähnlichen Strukturen in der männlichen oder weiblichen Pflanze. Wir untersuchen Pilz- und Maisgene, die für die Symptomspezifität verantwortlich von S. reilianum sind. Wir vergleichen Genome und verwenden funktionelle Genomanalyse, Sektion von Gewebe, Fluoreszenzmikroskopie und Methoden der Molekularbiologie und Biochemie.

 
  Infizierte Mais- und Hirsepflanze Urheberrecht: iAMB

Wirtsspezifität von Maisbeulenbrand

Maisbeulenbrand-Arten haben sehr begrenzten Umfang an Wirtspflanzen; die meisten beschränken sich auf einen oder zwei Wirte. S. reilianum kann sowohl Mais als auch Hirse infizieren. Wir untersuchen die molekulare Basis der Hostselektion verschiedener Stämme von S. reilianum unter Verwendung von Genomvergleichen, funktioneller Genomanalyse, funktioneller Analyse gelöschter Gene und Überexpressionsstämmen, Fluoreszenzmikroskopie, Molekularbiologie und Biochemie.

 
  Infizierte Mais- und Hirsepflanze Urheberrecht: iAMB

Biodiversität

Pflanzen sind keine sterilen Organismen und werden von einer vielzahl an Mikroben bewohnt. Wir sind beschäftigen uns mit dem mikrobiellen Leben im inneren von Pflanzen Blättern und haben begonnen die Bioversität von Pilzen in in Miscanthus zu analysieren. Dabei nutzen wir verschiedenste Methoden, unteranderem einzel Kultivirungen, Mikroscopie, ITS Sequenzierung, qPCR und Amplicon deep-sequencing um die Bioversität zu Bewerten.