Girls Day - Informatik, Chemie und Physik

  Schülerinnen am Girls Day 2016 Urheberrecht: MINT L^4  

Es leuchtet, piepst und bewegt sich, mit Technik die Welt verbessern

Die Fachgruppen Informatik, Physik & Chemie bietet bei dem bundesweitem Girls Day seit 2016 einen gemeinsamen Workshop für Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahre an.

Bei " Es leuchtet, piepst und bewegt sich, mit Technik die Welt verbessern" wird es bunt und zwar sehr bunt und auch noch ein bisschen laut. Bewegen soll sich hier sogar auch noch was.

In diesem Workshop geht es darum, mit einfacher Technik (LEDs, Motoren und Piepser) kleine Projekte zu gestalten, die die Welt ein kleines bisschen besser oder zumindest hübscher machen. Dabei kann es eine winkende Hand sein, die freundlich die Fußgänger aus dem Fenster begrüßt oder auch eine Reihe bunter Leds, die im Dunkeln den Weg weisen. Das Ganze funktioniert mit einem Mini-Computer als Steuerung.

Während des Workshops lernt ihr, wie man Kristalle herstellt, mit denen man elektrische Spannungen erzeugen und Töne machen kann. Außerdem erfahrt ihr, wie man eine Leuchtdiode zum Leuchten bringt. Schließlich verwendet ihr den Mini-Computer, um mit den „tönenden Kristallen“ und den Leuchtdioden eine einfache Lichtorgel zu bauen.

Für die Informatik: Das Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 beschäftigt sich damit wie man Informatik an Kinder und Jugendliche aller Altersstufen vermitteln kann. Aktuell arbeiten wir daran bereits in der Grundschule Aspekte der Informatik zu vermitteln. Das Angebot des Schülerlabors Informatik InfoSphere reicht dabei von der dritten Klasse bis zum Abitur.

Für die Chemie: Im Institut für Physikalische Chemie I werden die Eigenschaften von festen Materialien untersucht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Metall-Sauerstoff-Verbindungen, sogenannten Metalloxiden. Diese haben, abhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung, viele technisch interessante Anwendungen, wie Batterien, Brennstoffzellen, und Gastrennmembranen.

Für die Physik: Am I. Physikalischen Institut IA arbeiten mehrere Arbeitsgruppen an der Erforschung von physikalischen Eigenschaften neuer Materialien, die für verschiedene technische Anwendungen von Bedeutung sind oder werden können. Dazu gehören neben sogenannten Phasenwechselmaterialien für künftige Datenspeicher der nächsten Generation auch organische Halbleiter, die in dünnen Schichten zum Beispiel in Leuchtdioden zum Einsatz kommen.