Qualitätsverbesserungsmittel

 

Zum 30.4.2011 ist das Gesetz zur Verbesserung der Qualität in Lehre und Studium an nordrhein-westfälischen Hochschulen, kurz Studiumsqualitätsgesetz, in Kraft getreten. Das Gesetz beinhaltet die Mittelgarantie für jährlich einen Mindestbetrag, der als Ausgleich für den Wegfall der Studienbeiträge ab dem Wintersemester 2011/2012 seitens des Landes an die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen fließt. Diese Qualitätsverbesserungsmittel, sogenannte Studienbeitragsersatzmittel, werden nach der Anzahl der Studierenden in der eineinhalbfachen Regelstudienzeit auf die Hochschulen verteilt und müssen zweckgebunden für die Verbesserung der Qualität von Studium und Lehre verwendet werden. Sie gehen den Hochschulen zusätzlich zu ihrer Grundfinanzierung zu. Es ist sichergestellt, dass die Gelder nicht zur Erhöhung der Aufnahmekapazität führen, sondern für zusätzliches Personal, wie etwa Lehrkräfte und Tutorinnen und Tutoren eingesetzt werden.

In Abstimmung mit den Studierenden, dem Rektorat und den Gremien hat die RWTH Aachen beschlossen, die Verteilungsverfahren und Rahmenbedingungen der Studienbeiträge auf die Verwendung der Qualitätsverbesserungsmittel zu übertragen. So verteilt die RWTH Aachen weiterhin die Gelder im Vorgriff auf die voraussichtlichen Einnahmen, so dass eine frühzeitige Planung und Umsetzung der Maßnahmen erfolgen kann. 50 Prozent erhalten die Fakultäten für eigene Initiativen, 25 Prozent fließen antragsbezogen ebenfalls in die Fakultäten und 25 Prozent verausgabt die Hochschule zentral für übergreifende Maßnahmen. Weitere Informationen zum Thema Qualitätsverbesserungsmittel finden Sie hier.